Der Gedanke hinter diesem Brauch ist folgender: Der Tod Christi gilt als
Auslöschen des Lichtes, das am Tag der Auferstehung wieder zu brennen
beginnt. Dieses Feuer ist deshalb zu einem Zeichen der Auferstehung
geworden.
In den Häusern wird ein kleiner Teil des glosenden Holzes oder
Baumschwammes auf die Herdplatte gelegt, was im Zeitalter der Elektroherde schon sehr selten geworden ist, oder das Haus wird eingeräuchert. Früher wurde mit dem geweihten Feuer am Karsamstag das Herdfeuer entzündet, um damit das Osterfleisch zu kochen.
Auch heuer kamen am Karsamstag bereits um 07.00 Uhr in der Früh wieder viele Erwachsene mit ihren Kindern auf den Kirchberg zur Feuerweihe. Pfarrer Dr. Horst Hüttl nahm die Segnung des Feuers und der Schwämme vor.
Fritz Oswald und Franz Haselbacher verteilten die Glutstücke in die
zahlreichen mitgebrachten Blechöfen. Durch das Feuer wurden die getrockneten Holzschwämme zum Glimmen gebracht. Um das Rauchen zu verstärken, fügte man etwas Weihrauch hinzu.
Mit der rauchenden Blechdose marschierten die Weihfeuerträger:innen von Haus zu Haus, welche eingeräuchert wurden. Das soll die Bewohner vor Unwettern schützen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, dass dieser
Brauch des Weihfeuertragens bei uns noch so lebendig ist.
Alle „heiligen Zeiten“, vor allem zu den Festtagen, aber auch darüber hinaus, sollen unsere Kirchen schön und sauber dastehen.
Fleißige Menschen werkten dabei: Die Fenster, Bänke, Luster, Gitter, Bilder und alle sonstigen Gegenstände, vor allem aber die Böden, mußten vom Schmutz befreit werden. Nach getaner Arbeit freuten sich alle Beteiligten über den schönen Anblick und das gute Gefühl, gemeinsam eine wichtige und umfangreiche Aufgabe bewältigt zu haben.
Zum wunderbaren Gesamtbild passt nun auch die kürzlich „frisierte“ Mauer des Friedhofes bestens dazu. Der stark überwuchernde Efeu wurde gezielt zurückgeschnitten, sodass die Gräber wieder gut zu sehen sind und keine Gefahr mehr besteht, dass eine Mauer Schaden nimmt.
Ein herzliches „Dankeschön!“ gilt allen, die sich zur „heiligen“ Zeit, aber auch das ganze Jahr über, am Putzen sowie an den Schneidearbeiten beteiligt haben.
Genau am Morgen des Kirchenputztages in Peggau, dem 26. März 2026, kam die erfreuliche Nachricht, dass das gestohlene Bild aus unserer St.-Margarethen-Kirche wiedergefunden worden war! Große Freude herrschte darüber, verbunden mit einem ganz herzlichen Dank an die Mitarbeitenden der Polizei, die dies ermöglicht haben.
Kurz vor 14:00 Uhr kamen viele, viele Menschen auf den Dorfplatz in Hinterberg bei Peggau.
Der Platz war von den Herren des Bauhofes wunderschön herausgeputzt worden. Auch die Sprechanlage wurde von ihnen bereitgestellt.
Voller froher Zuversicht wurde die Weihe der mitgebrachten Speisen erwartet. Eine festliche Stimmung breitete sich unter den Menschen jeden Alters aus. „Alte“ Bekanntschaften wurden mit großer Freude wieder aufgefrischt. Einige sagten, dass „Ostern“ für sie erst mit der „Fleischweihe“ im Dorf beginnt.
Herr Ing. Helm sen. und sein Team vollzogen die Segnung würdevoll und ganz im Sinne des Festes. Er ging mit dem Weihwasser auch weit durch die stark besuchte Hinterbergstraße, um den Segen zu überbringen.
Die Speisensegnung wurde für die Menschen zu einem wunderschönen Beginn des Osterfestes 2026.
Die Palmweihe wurde heuer aufgrund des kalten und sehr windigen Wetters in der Kirche gefeiert.
Zahlreiche Gläubige waren gekommen, sodass die Kirche sehr gut gefüllt war.
Der Kindergarten gestaltete die Feier mit viel Engagement mit: Die Kinder übernahmen gemeinsam mit den Bläsern des MV Deutschfeistritz-Peggau die musikalische Umrahmung
und trugen so zu einer besonders feierlichen und herzlichen Atmosphäre bei.
Mit ihren Liedern, die kindgerechte Passion mit den dazu passenden, selbstgestalteten Plakaten berührten die Anwesenden und machten die Palmweihe zu einem stimmungsvollen
Am Abend des Palmsamstags (28. März) kamen wieder viele Menschen zur Margarethenkirche in Peggau, um ihre „Palmkätzchen“-Zweige weihen zu lassen.
Im Verlauf der Messe stellten sich die Erstkommunionkinder des Jahres 2026 aus Peggau vor. Ein herzliches „Willkommen!“ in der kirchlichen Gemeinschaft.
Feste wie die Palmweihe, die Fleischweihe und andere kirchliche Feiern zeigen, wie wichtig solche Begegnungen für unsere Gesellschaft sind: Menschen, die einander zumindest vom Sehen kennen, treffen sich freudig wieder und kommen miteinander ins Gespräch. So wird die Gemeinschaft der Menschen gestärkt.
Dies erscheint besonders bedeutsam in einer Zeit, in der durch moderne Medien auf das Hochjubeln einer Person oft rasch eine öffentliche Kritik oder Verurteilung folgen kann. Schon vor rund 2.000 Jahren erlebte auch Jesus von Nazareth ähnliche Entwicklungen.
Kirchliche Feste können dazu beitragen, Gemeinschaft zu stärken und vorschnelle Verurteilungen zu vermeiden. Möge dies auch weiterhin gut gelingen.
Der diesjährige Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung steht unter dem Motto „Beteiligung kommt von Teilen“, mit Fokus auf die Förderung von Partizipation und Bildung für Frauen im Globalen Süden.
Alljährlich unterstützt der Pfarrgemeinderat Deutschfeistritz-Peggau diese Aktion unter Mithilfe engagierter Helferinnen und Helfer. Bereits am Freitag wurden die zahlreichen hausgemachten Suppeneinlagen sorgfältig verpackt und beschriftet. Am Samstag konnten diese Köstlichkeiten und auch „Suppe to go“ gegen eine Spende am Marktplatz erworben werden. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, kurz stehen zu bleiben, miteinander ins Gespräch zu kommen und mit ihrer Spende einen Beitrag zu leisten. Weiters gab es auch am Sonntag nach der Hl. Messe die Möglichkeit, Suppeneinlagen mitzunehmen.
Die Organisatoren freuen sich über die große Unterstützung aus der Bevölkerung. Vergelt’s Gott für die Spenden in Höhe von € 954,50.
Am Valentinstag lud Pastoralreferent Peter Schlör zu einem besonderen „Wortgottesdienst für Liebende“ in die Kirche Peggau ein.
Der Kirchenraum war stimmungsvoll gestaltet: Auf dem Boden vor dem Altar waren Blumen zu einem großen Herz geformt – ein sichtbares Zeichen für die Liebe, die an diesem Tag im Mittelpunkt stand.
Als Leitwort begleitete die Feier der Satz aus dem ersten Korintherbrief: „Die Liebe hört niemals auf“ (1 Kor 13,8).
Anstelle einer klassischen Predigt betrachteten die Gottesdienstbesucher gemeinsam ein Bild der Hochzeit zu Kana, das Original stammt aus der Kirche in Adriach.
Ein weiterer besonderer Moment war das Teilen des Brotes. Rund um den Altar versammelten sich die Gläubigen und teilten miteinander das Brot.
Dieses Zeichen der Gemeinschaft machte spürbar, dass Liebe nicht nur ein Wort bleibt.
Zum Mitnachhausenehmen, bekamen wir noch „ Nudeln in Herzform“ mit.
Im Anschluss wurden wir noch zu einer Agape ins Mesner Haus geladen.